Was steht an?

5. - 10. Mai im Slowenischen Karstgebiet.

18 Vereinsmitglieder machten sich am Sonntag dem 05. 05.2019 bei Schneefall, Regen und winterlichen Temperaturen auf den Weg zum Trainingslager in Divaca.

Unseren ersten Treffpunkt zur Kaffeepause hatten wir nach dem Karawankentunnel angekündigt und es sind tatsächlich 14 Radler zeitgerecht eingetroffen. Nach der Stärkung und der allgemeinen Aufregung wegen des schlechten Wetters fuhren wir im Konvoi zu unserem Ziel, dem Hotel Malovec in Divaca.

Nach dem Einchecken beschlossen wir, trotz des kalten Windes ein Regenfenster zu nützen und um 15,30 Uhr die Einfahrtour Rund um Divaca in Angriff zu nehmen. Allzu lange war uns der Wettergott jedoch nicht hold, sodass wir die Einfahrtour nach 8 km/200 Hm  abbrachen und den Schutz im warmen Hotel bei Kaffee und Kuchen suchten.

Die Außentemperatur war auch am Montag nicht gerade vielversprechend, jedoch zeigte sich die Sonne und wir fuhren vorerst auf schönen Waldwegen unsere Tour, bis dass uns die Rekka einen Strich durch die Rechnung machte und plötzlich keine Brücke war, wo eigentlich eine sein sollte. So blieb uns nichts anderes übrig, als die letzten 3 km wieder zurück zu fahren. Als Entschädigung fuhren wir daraufhin auf der Hauptstraße, eine längere Rennradsession bis zum Wendepunkt der Tour, wo das versprochene Lokal jedoch Betriebsurlaub. Der Rückweg erfolgte wieder auf den geplanten Nebenwegen, wobei wir jedoch beschlossen, dass wir uns den vom Vortag bereits bekannten Rückweg ersparen und so die Tour abkürzten. So sind wir auf 49,5 km bei 725 Hm gekommen. Eine späte Einkehr kurz vor dem Hotel war auch noch drin.

Am Dienstag nahmen wir die Königsetappe zum Schloss Miramare in Angriff.  Auf bereits gewohnt tollen Nebenwegen Richtung Italien beschlossen wir eine Kursabweichung in Richtung Prosecco und kamen dabei auf den Rückwegtrack der schon bergab unfahrbar war und zusätzlich noch riesige Felsen auf dem Weg lagen. So wussten wir, dass wir für die Rückfahrt eine Ersatzroute brauchten. Nach den genannten Schwierigkeiten und der Über-/Unterquerung des Bahnhofes haben wir das Schoss Miramare doch noch gefunden und den Schlosspark besichtigt. In der Hoffnung auf eine gemäßigte Auffahrt traten wir die Rückfahrt in Richtung Triest an. Leider entpuppte sich die von uns gewählte Auffahrt von Triest nach Opicina als eine 3 km lange  Kopfsteinpflasterstraße mit durchschnittlich 23% Steigung, die für die Bio-Biker zur Schiebestrecke wurde. Die Weiterfahrt führte uns nach Sezana und über die Hauptstraße zurück zum Hotel nach Divaca. So brachten wir es bei unserem Ausflug nach Italien auf 57 km und 832 Hm.

Aufgrund der schlechten Wettervorhersage für Donnerstag entschied sich der Guide Andi die Donnerstagstour vorzuziehen, da er uns unbedingt ein Lokal in Sepulje zeigen wollte. Die anfangs moderate Tour entpuppte sich nach einer spektakulären Single-Trail-Abfahrt in einen tiefen Graben, zu einer Fahrt in ein ausgetrocknetes  Bachbett. Entlang dieses Bachbettes gab es auf ca. 3 km abwechselnd links und rechts vom Bachbett einen befahrbaren Wanderweg, wobei dazu jedes Mal das Bachbett durchquert werden musste. Wider erwarten hatten wir nur eine kleine Schramme an einem Ellbogen mit Spray zu behandeln  und hatten als unmittelbare Folge nur einen Plattfuß. Das erstklassige Restaurant in Sepulje war eine Entschädigung für die davor erlittenen Strapazen. Die gesamte Tour kam auf knapp 44 km und 802 Hm.

An Donnerstag kam tatsächlich das vorhergesagte Sauwetter, das eine Ausfahrt unmöglich machte. Daraufhin entschlossen wir uns zu einem Kulturausflug in die 4 Km entfernte St. Kanzianas Höhle. An der Kasse mussten wir feststellen, dass lediglich 2 Teilnehmer der Gruppe keine Senioren-ermäßigung erhalten haben. Der Höhlenbesuch war einfach nur beeindruckend. Wie nach jeder Tour gab es eine Einkehr und diesmal fuhren wir wieder in das Lokal vom Montag, wo wir von einer lustigen Wirtin mit Speis und Trank versorgt wurden.

Am Freitag machten wir uns nach dem gemeinsamen Frühstück auf den Heimweg.

Abschließend ist zu sagen, dass das Hotel Malovec das erste Haus am Platz ist und die Zimmer und das Ambiente und besonders das Frühstück ihr Geld wert waren. Ebenso war das angrenzende Restaurant wo wir das Abendessen bekamen Spitze. 

Wir hatten in Summe lediglich 4 Plattfüße zu reparieren und Gott sei Dank keine gröberen Stürze und keine Verletzten.

In Summe haben wir im Trainingslager 2019 in Divaca 160 Km bei 2600 Hm zurückgelegt.

Bericht: Andi Berger

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